Fehlsichtigkeitskorrektur

Ein Leben ohne Brille!

Bei einer Augenlaser-Behandlung zur Korrektur der Fehlsichtigkeit sind die behandelbaren Bereiche heutzutage sehr hoch.

Dennoch gibt es auch hier Grenzen: Eine zu hohe Fehlsichtigkeit oder eine zu dünne Hornhaut können eine Augenlaser-Behandlung unmöglich machen – zum Leidwesen der betroffenen Patienten.

Hier können implantierbare Kunstlinsen helfen. Sie werden bei hoher bis extremer Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmung eingesetzt. Des Weiteren können sie auch Altersweitsichtigkeiten korrigieren.

Bereits in den 60er Jahren wurden Kunstlinsen im Bereich der Kataraktchirurgie erprobt. Heute werden sie erfolgreich auch zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten eingesetzt. Bei Patienten bis 45 Jahre und mit einer hohen Fehlsichtigkeit besteht die Möglichkeit, eine Kunstlinse zusätzlich zur natürlichen Linse zu implantieren (Phake Intraokulare Linse, PIOL). Bei Alterssichtigkeit kann, bei Eignung des Patienten, die natürliche Linse durch eine Multifokallinse (MIOL) ersetzt und so wieder scharfes Sehen für Ferne und Nähe ermöglicht werden.

Verfahren Kurzsichtigkeit Weitsichtigkeit Hornhautverkrümmung
Phake Intraokulare Linsen -3 bis -23,5 dpt +4 bis +10 dpt              (bis ca. 45 Jahre) bis +7,5 dpt
Refraktiver Linsenaustausch bei hoher Fehlsichtigkeit*, auch in Verbindung mit Altersweitsichtigkeit         (über 40 Jahre)
*aufgrund des Akkommodationsverlustes ist hier evtl. eine Multifokallinse sinnvoll, die dieses Problem weitgehend ausgleicht