Intravitreale Injektionen

Folgende Erkrankungen der Netzhaut können heute mit einem Medikament, das in das Auge verabreicht wird (intravitreale okuläre Injektion), behandelt werden:

Wichtig für eine wirkungsvolle Behandlung der AMD ist die frühzeitige Erkennung – ab einem Alter von 65 Jahren sind rund 20% der Bevölkerung (ab 75 Jahren ca. 35%!) von einer frühen Form der AMD betroffen.

  • Sobald eine feuchte AMD sicher diagnostiziert ist, kann eine Therapie mit der intravitrealen okulären Medikamenteneingabe (IVOM) den Verlauf der Krankheit, der mit blinden Flecken und verzerrten Seheindrücken einhergeht, oftmals aufhalten.
  • Bei dieser Methode wird ein Medikament, der sogenannte VEGF-Hemmer, operativ direkt in den Glaskörper des Auges eingebracht. Durch diese Injektion bilden sich die krankhaften Gefäße zurück und die Netzhautschwellung wird vermindert. Dadurch kann eine Stabilisierung oder sogar eine Verbesserung der Sehschärfe erreicht werden.